Amouras Reise durch die Welt des Orientalischen Tanzes umfasst 30 Jahre und drei Kontinente. Bereits ihre erste Begegnung mit dem Orientalischen Tanz in Kalifornien ließ sie fasziniert und beeindruckt von der Schönheit, Mystik und Tiefe des Tanzes zurück. Gleichzeitig erschien ihr der Orientalische Tanz vertraut, wie der physischer Ausdruck von etwas, das sie schon immer kannte.

Ihr erstes intensives Training mit Jamila Salimpour und Ibrahim Farrah weckte in ihr den Wunsch, sich tiefer mit Orientalischem Tanz auseinanderzusetzen. Sie zog nach Israel/Palästina, wo man sie aufs wärmste willkommen hieß und sie sich sofort zuhause fühlte. Die Wüstenlandschaft, die Gerüche der Märkte, die lebhaften Gebärden der Menschen bildeten eine ideale Umgebung, die Kultur und Atmosphäre, die das Wesen des Orientalischen Tanzes ausmachen, voll und ganz aufzunehmen.

“Damals gab es dort keine Lehrer/-innen für Orientalischen Tanz. Ich hatte eine solide technische Basis aufgrund meines Trainings in den Staaten, sodass meine Entwicklung auf andere Weise vonstatten ging, nämlich durch die künstlerische Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ..... Musikern .....Sängerinnen, Komponisten, die Gelegenheit, vor dem verschiedensten Publikum aus Ost und West zu tanzen, sowie häufige Reisen nach Ägypten. Ich konnte auf profunde Weise zu meinen eigenen orientalischen Wurzeln finden. Heute verspüre ich einen inneren Zusammenklang von Ost und West, der meine Art, an die Kunstform des Orientalischen Tanzes heranzugehen, prägt.“

12 Jahre lang genoss Amoura den außergewöhnlichen Erfolg ihrer Auftritte an einer Vielzahl von Austragungsorten, im Theater, Fernsehen und Film. Als eine der ersten und führenden Lehrerinnen für Orientalischen Tanz in diesem Land wird ihr der Verdienst einer höheren künstlerischen Wertschätzung dieser Tanzform zugeschrieben.