Zur Zeit ist der orientalische Musikmarkt überflutet mit beeindruckenden Popsongs mit mitreißenden Rhythmen. Diese Musik macht viel Spaß und das Zuhören lässt einen kaum still sitzen. Allerdings verwenden viele dieser Songs Synthesizer anstelle von traditionellen Instrumenten, was dazu führt, dass die emotionale Spannweite der Musik eingeschränkt wird.

In den Fusion-Stilen bekommt man viele Experimente mit orientalischen Motiven zu hören, die ein gewisses Ambiente, Stimmung und Atmosphäre vermitteln.

Um die Schönheit, Poesie und Raffinesse klassischer orientalischer Musik zur Gänze wahrnehmen zu können sind traditionelle Instrumente sowie musikalisch Strukturennötig, die diese zum Ausdruckbringen.

Die Tänzerin, die der Essenz dieser Kunstform auf den Grund gehen möchte, muss sich in alle Musikstile einhören, wie z.B. klassisch, folkloristisch, Pop, egal ob für den Tanz oder für das Zuhören komponiert. Nur so kann sie lernen, intuitiv mit Bewegung auf die Musik zu antworten.

Die Kenntnis der klassischen Musik der großen Sänger/-innen und Komponisten, wie z.B. Om Koulsum oder Mohammed Abdel Wahab wird eine reiche Quelle an Inspiration und Erfüllung eröffnen.

Auf diese Weise bringt die Tänzerin dem Publikum die Schönheit der Melodien und der Rhythmen näher und legt den Grundstein für die Anerkennung einer vortrefflichen Kultur, die seit Jahrhunderten diese zeitlose Kunst derMusik und des Tanzes hervorbringt.