Der Orientalische Tanz ist in einer heiklen Situation. Im Westen ist er Gegenstand von Stereotypen und Klischés. In vielen seiner Ursprungsländer ist er den widersprüchlichen und ambivalenten Einstellungen der Gesellschaft ausgesetzt, die, ständig in Veränderung begriffen, zu der Entwicklung einer Hass-Liebesbeziehung zum Tanz bzw. zu seiner professionellen und öffentlichen Darstellung geführt haben.

Diese Sichtweise macht es manchmal schwierig und zur gleichen Zeit faszinierend, den komplexen Zusammenhang zwischen darstellender Kunst und Kultur zu verstehen – zwischen dem, was im privaten Bereicht geschieht und dem, wie Menschen in der Öffentlichkeit agieren.  

Die selbe Familie, für die eine Hochzeitsfeier ohne professionelle Tänzerin unvorstellbar wäre, würde ihrer Tochter niemals erlauben, ebenfalls Tänzerin zu werden.  

Für ein tieferes Verständnis dieses komplexen Paradoxes steht die folgende Ressourcen Liste zur Verfügung.